Für das Sozialpädagogisch betreute Wohnen (SBW) von Kompass GFO in Olpe und Attendorn fand ein viertägiger Graffiti-Workshop im Kreis Olpe statt. 13 Jugendliche – unbegleitete minderjährige Geflüchtete – lernten Graffiti als künstlerische Ausdrucksform kennen und gestalteten gemeinsam eine großformatige Wand. Gefördert wurde das Projekt zu einem großen Teil vom Regionalen Bildungsnetzwerk des Kreises Olpe (RBN).
Am Anfang stand der Skizzenblock: Die Jugendlichen sammelten Ideen, entwarfen eigene Schriftzüge und Motive und entwickelten daraus ihre Entwürfe. Erst dann ging es an die Wand. Dort standen der sichere Umgang mit der Spraydose, verschiedene Sprühtechniken, saubere Linienführung und der bewusste Einsatz von Farbe im Mittelpunkt.
Genauso wichtig wie die Technik war das Miteinander. Ideen wurden abgestimmt, Entwürfe gemeinsam weitergedacht und Arbeitsschritte aufgeteilt. Graffiti wurde so zu einer gemeinsamen Sprache – unabhängig von Herkunft und Deutschkenntnissen.
Umgesetzt wurde der Workshop an der legalen Graffitiwand in Lennestadt. Die Fläche bot Raum zum Ausprobieren und für großformatiges Arbeiten – und zeigte zugleich, dass Graffiti als Kunstform ihren Platz im öffentlichen Raum hat, wenn dafür vorgesehene Flächen genutzt werden. Am Ende stand ein sichtbares, gemeinsames Ergebnis: vom ersten Entwurf auf Papier bis zum fertigen Bild an der Wand – und mit ihm spürbar mehr Selbstvertrauen.
Für Schulen, Jugendgruppen, Teambuilding und mehr – lass uns gemeinsam etwas Kreatives machen.
WORKSHOP ANFRAGEN